Schmuck

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Schmuck als Ziergegenstand beziehungsweise zur Verschönerung von Menschen, Tieren oder Objekten hat eine uralte Tradition. Genauer gesagt: Seine Herstellung und Verwendung geht zurück bis auf die Anfänge der Menschheit. Schon damals wurde Schmuck dazu benutzt, die Vorzüge des menschlichen Körpers herauszustellen und den Träger damit attraktiver für seine Mitmenschen zu machen. Darüber hinaus war Schmuck schon immer ein Symbol für Wohlstand und Reichtum. Dies resultiert vor allem daraus, dass Schmuck stets ein Gegenstand war, den die Menschen nicht unbedingt zum Leben brauchten, er also den reinen Luxus darstellte.
Die ersten Schmuckstücke bestanden zumeist aus pflanzlichen oder tierischen Bestandteilen, wie z. B. Muscheln, Pflanzenfasern oder auch Holzstücken. Archäologen fanden aus der Zeit von vor über 100'000 Jahren diverse Schmuckstücke, die von Menschen hergestellt und getragen wurden. Schon damals war das am meisten verbreitete Schmuckstück die Halskette, welche sowohl in Form eines einfachen Bandes mit Anhänger, aber auch als mehrgliedrige Halskette hergestellt wurde.
Diese Ketten sind bereits aus der Steinzeit bekannt. Man fertigte sie zum Beispiel aus Schneckengehäusen, Knochen, Tierzähnen, Steinen oder Perlen. Später, als die Verarbeitung von Metallen wie Kupfer und Bronze Einzug in den Alltag der Menschen hielt, wurden diese Metalle auch für die Schmuckherstellung genutzt und die Verwendung tierischer und pflanzlicher Bestandteile ging merklich zurück.
Die verwendeten Materialien haben sich also im Laufe der Jahrtausende geändert, nicht jedoch der Umstand, dass für die Schmuckherstellung schon immer relativ seltene und daher wertvolle Materialien verwendet wurden. So wurde schon in der Steinzeit darauf geachtet, dass ausschliesslich besonders grosse und schöne Muscheln, Tierzähne oder Schnecken zu Schmuck verarbeitet wurden, um diesen möglichst exklusiv zu machen.
Aufgrund seines hohen Wertes diente Schmuck in der Vergangenheit auch immer wieder als Zahlungs- beziehungsweise Tauschmittel, das immer dann eine grosse Verwendung fand, wenn andere Zahlungsmittel, wie beispielsweise Währungen, aufgrund wirtschaftlicher Instabilitäten versagten.
Heute gibt es unzählige Arten und Ausführungen von Schmuck, nicht nur für Menschen, sondern auch für Tiere und Objekte. Bei den Schmuckstücken für Menschen unterscheidet man sowohl nach Form, als auch nach Funktion, Material oder geschmücktem Körperteil. Zudem gibt es Schmuckstücke für spezielle Anlässe, man denke dabei beispielsweise an den Braut- oder Trauerschmuck. Darüber hinaus spricht man auch bei Tätowierungen, Piercings und ähnlichem von Schmuck, in diesem Fall genauer gesagt von Körperschmuck. Auch in der Mode findet Schmuck eine grosse Bedeutung, zum schönen Kleid braucht es natürlich das passende Schmuckstück.
Die verwendeten Materialien für die Herstellung von Schmuck sind heute äusserst vielfältig. Neben dem klassischen Gold- und Silberschmuck kommen auch modernere Metalle wie Platin, Titan etc. zum Einsatz, ausserdem ist Schmuck aus Edelsteinen sehr verbreitet. Früher verbreitete Materialien wie Kupfer, Bronze oder Eisen kommen dagegen heute eher selten in der Schmuckherstellung zum Einsatz.
Da Schmuck seit jeher ein Luxusgut ist, werden die Hersteller von wirtschaftlichen Krisen in der Regel weniger berührt, als viele andere Unternehmensbereiche und Wirtschaftszweige. Insbesondere in der Vorweihnachtszeit können die Schmuckhersteller zumeist die grössten Gewinne verbuchen. Dies resultiert vor allem daraus, dass Schmuck heute eines der beliebtesten Geschenke überhaupt ist. Wann haben Sie Ihrem Partner zuletzt ein Schmuckstück geschenkt?