Haartransplantationen und Eigenhaartransplantation

Eigenhaartransplantation bei fortschreiten der Alopezie

Haartransplantationen
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Wie funktioniert ein Haar?
Der gesunde Mensch hat durchschnittlich über 120'000 Haare auf dem Kopf, die jeweils aus einer Follikel genannten Haarwurzel entspringen und eine Lebensdauer von mehreren Jahre haben. Dabei durchlaufen sie zunächst die Anagenphase, also einige Jahre des Wachstums, bevor sie für mehrere Monate in die Telogenphase eintreten und stagnieren. Schliesslich fallen sie aus und ein neues Haar entspringt aus der frei gewordenen Wurzel. Dieser Kreislauf ist ganz normal und so spricht man erst dann von Haarausfall, wenn mehr als hundert Haaren täglich ausfallen.
Warum kann es zu Haarausfall kommen?
Die genaue Ursache kann nur ein Hautarzt feststellen, weshalb man ihn auch konsultieren sollte, bevor man sich selbst an eine Therapie macht. Denn es können sehr viele und unterschiedliche Gründe zum Verlust der Haare führen, auch wenn das Ergebnis für den Laien das gleiche ist. Krankheiten, genetische Faktoren oder auch Unfälle oder traumatische Erfahrungen können allesamt zu einem sich lichtenden Haupthaar führen.
Beim androgenetischen Haarausfall, wie er vorwiegend bei Männern auftritt, konnte man bis vor kurzem nicht viel tun. Dabei kennt es jeder – Geheimratsecken, eine immer kahler werdende Tonsur und schliesslich der komplette Haarverlust bis auf einen Haarkranz am Hinterkopf sind Symptome, die sehr häufig beobachtet werden können. Auch wenn sie meistens erst um das 50. Lebensjahr auftreten, können sie bereits mit 17 Jahren beginnen.
Was kann man tun?
Wie das Schweizer Fernsehen noch vor kurzem im Gesundheitsmagazin Puls zu Haartransplantationen gezeigt hat, ist wie bereits erwähnte der Haarkranz die Lösung. Zwar kann man die toten Haarwurzeln nicht wieder zum Leben erwecken, doch es ist möglich, die lebendigen und resistenten Follikel samt der Haare vom Hinterkopf zu entnehmen und an die anderen Stellen zu transplantieren. Die Eigenhaartransplantation ist so weit fortgeschritten, dass bei einer fachgerechten Ausführung kein Unterschied zum echten Haupthaar zu erkennen ist. Deshalb sollte man sich unbedingt in die Hände eines Facharztes begeben und mit ihm den Eingriff genau durchsprechen.
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